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Judith DeLozier: Modelle und Modeling Das Modellieren - eine Reise in die Welt eines Anderen
"Das NLP hat mit dem Modellieren begonnen, und das wird immer die führende Entwicklung sein. Das Modellieren ist letztendlich das, worum es beim NLP
geht."(Robert Dilts) Mit der Beauftragung von Judy DeLozier dieses zentrale Thema des NLP zu präsentieren, ist ein wahrer Glückstreffer gelungen. Über alle
theoretischen Modelle und Ansätze hinaus, lebt sie das NLP. Sie verkörpert das Wachsen und die Erweiterung persönlicher Grenzen durch das Modellieren ausgesuchter Fähigkeiten. Mit Esprit, in Bewegung, Gestik und Mimik
ausdrucksvoll, mit strahlenden Augen öffnet sie in diesem zweitägigen Workshop die Welt des Modellierens. Judy DeLozier beginnt mit den grundsätzlichen
Vorannahmen und der Geisteshaltung des NLP, darauf folgt die Erläuterung der verschiedenen Ebenen des Modellierens und schließlich stehen die einzelnen Phasen des Modellierungsprozesses im Mittelpunkt.
Dabei ist von besonderer Bedeutung, wie Informationen gesammelt werden (Wahrnehmungspositionen), wie diese ausgewählt und
organisiert werden (Filter) und mit einem optimalen Ergebnis genutzt werden. Mit vielen Beispielen und Geschichten, mit
Gruppenübungen und zwei Demonstrationen veranschaulicht Judy DeLozier die praktische Umsetzung und Nutzung der
vorgestellten Modelle. Besonders beeindruckt die Demonstration zum Thema Glaubenssätze "Die Glaubensblume".
Es gibt kein Versagen beim Modellieren, aber immer eine Rückmeldung
An diesem Nachmittag stellt Judy DeLozier mehrer Übungen vor. Die Teilnehmer erhalten so die Möglichkeit mit ihren
Erfahrungen und Fähigkeiten zu experimentieren. Eine Übung nimmt das Modell der "Glaubensblume" wieder auf. Wie zeigt sich
ein Glaubenssatz in der Körperhaltung, der Atmung, der Bewegung und der Gestik? Wodurch ist ein Glaubenssatz zu bekräftigen
und zu beweisen? Welche besonderen Erfahrungen resultieren aus den unterschiedlichen Wahrnehmungspositionen? In einer
anderen Übung geht es darum auszuprobieren, einen positiven Glauben auf einen anderen Teilnehmer zu übertragen. Die Übungen
werden mit viel Engagement und Freude durchgeführt- das Fenster zum Erkennen der eigenen Modellierungsfähigkeit hat sich ein
Stück geöffnet. In der Nachbearbeitung der Übungen wird auch das Thema "negative Glaubenssätze" angesprochen. Judy
DeLozier geht ausführlich auf das Thema ein und entwickelt Strategien, die helfen, aus dem Zustand der inneren Blockade Wege der Öffnung und Veränderung zu finden.
Das stufenweise Modellieren eines guten Zustandes
Der zweite Tag des Lehr-Seminars beginnt mit Fragen zu folgenden Themen:
• die Funktion der Sprache beim Modellieren(insbesondere die der "Schlüsselworte") • die Möglichkeiten des Modellierens in großen Firmen • der Unterschied zwischen explizitem und implizitem Modellieren
• die Metaprogramme und ihre Aufgabe in diesem Arbeitsbereich
In der Beantwortung der Fragen greift Judy DeLozier häufig auf das vorgestellte Metamodell des NLP "Filters to Organize"
zurück, erläutert es weitergehend an praktischen Beispielen und weist auf Feinabstimmungen hin. Darauf aufbauend stellt Judy
DeLozier ein vierstufiges Modell des Lernens durch das Modellieren bestimmter Zustände vor. Spontan bittet sie eine Teilnehmerin
auf die Bühne, erarbeitet mit ihr die vier Stufen und veranschaulicht so eindrucksvoll den Prozess der Veränderung- der
empfundenen körperlichen Wahrnehmungsunterschiede, des Wohlfühlens, der Intuition und Überraschung. Nach einer
Übungsphase stehen vielfältige Eindrücke, persönliche Entdeckungen und natürlich Fragen im Raum. Ein lebendiger
Erfahrungsaustausch geschieht, Judy erläutert Hintergründe und Varianten des Stufenmodells, modelliert ihre Worte und ist wunderbar präsent.
Der Transfer einer Fähigkeit von einer Person auf eine andere
Als Höhepunkt des Workshops modelliert Judy DeLozier eine komplette Strategie. Frank* betritt die Bühne. Seine besondere berufliche Fähigkeit ist Unternehmen, die am Rande des wirtschaftlichen Ruins stehen,
effektiv helfen zu können. In Anlehnung an das Modell "Filters to Organize" befragt Judy DeLozier Frank in kleinen Einzelschritten.
So entsteht ein Muster; ein Modell der Haltung, der Physiologie, der Energie und der Glaubenssätze, das in Frank Fähigkeit
Ausdruck findet. Dann betritt Peter* die Bühne. Peter möchte gerne Frank Fähigkeit besitzen, um sich klarer und energiereicher
für einen Arbeitsbereich entscheiden zu können. Dem Wunsch entsprechend ,demonstriert Judy DeLozier einen
Modellierungsprozess, in dem die strategische Fähigkeit von Frank auf Peter übertragen wird. Peter bleibt Peter, aber auch das
Transferergebnis zeigt sich in dem erstaunten Ausruf: "Oh, that`s good". Anschließend erweitert Judy DeLozier das Thema. Auch
in größeren Gruppen bzw. Organisationen ist der Transferprozess zu nutzen, z.B. für Motivationsstrategien. Nach einer
Gruppenübung und dem Erfahrungsaustausch, nähert sich das Ende des Workshops. Großer Dank und Beifall gilt Judy DeLozier
für die viele Information zur Theorie und Praxis des Modellierens, für ihre Spontaneität, ihren Witz und Charme, für zwei intensive, erlebnisreiche Tage.
"Der Geist ist aus der Flasche. Habt Spaß dran". (*Name geändert)Dieses Seminar gibt es bei VCR auf Video
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